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Wodka: Glasklar und eiskalt

17.02.2012, 16:29 Uhr | Marion Hughes/Raufeld, Raufeld

Wodka: Glasklar und eiskalt. Der Purity Vodka aus Schweden wurde im vergangenen Jahr zehn Mal ausgezeichnet. (Quelle: Hersteller)

Der Purity Vodka aus Schweden wurde im vergangenen Jahr zehn Mal ausgezeichnet. (Quelle: Hersteller)

Das Wort Wodka stammt aus dem Russischen und bedeutet so viel wie "Wässerchen". Das hat natürlich mit der Farbe der Spirituose zu tun, die der des Wassers so sehr gleicht. Allein vom Aussehen könnte man einen Wodka nicht so leicht von einem stillen Wasser unterscheiden. Eine Auswahl an prämierten Wodkas finden Sie in unserer Foto-Show. Lesen Sie außerdem hier, wie Sie die bekanntesten Wodka-Cocktails selbst mixen.

Die Heimat des alkoholhaltigen "Wässerchens" liegt weit östlich der Oder. Man vermutet, dass Wodka, so wie wir ihn heute kennen, erstmals im 14. Jahrhundert hergestellt wurde. Ob nun jedoch die Polen oder die Russen die Erfinder dieses farb-, geruchs- und zumeist auch geschmacksneutralen Getränks waren, darüber streiten sich beide Nationen bis heute.

Aus Roggen oder Weizen

Zumeist wird Wodka aus Getreide hergestellt. In Osteuropa bildet Roggen den Grundstoff, in Westeuropa nimmt man lieber Weizen. Wodka kann theoretisch aus fast allem hergestellt werden, was die Natur so zu bieten hat - vorausgesetzt, es ist Stärke darin enthalten. In der Türkei verwendet man Rüben, in England Melasse, es gibt ihn aus Mais und Zuckerrüben, aus Kartoffeln und Hirse.

Je nach Qualität wird er vier- bis fünffach destilliert und je öfter dies geschieht, umso neutraler schmeckt der glasklare Tropfen. "Rohwodka" wird so lange filtriert, bis er nur noch 30 mg Aromastoffe pro Liter Alkohol enthält. Zum Vergleich: Whisky oder Cognac besitzen bis zu 2.600 Aromastoffe.

Welche der unzähligen heute erhältlichen Sorten (allein in Polen gibt es weit über 1.000 Marken) man bevorzugt, ist eine Frage des persönlichen Geschmacks. Aus Roggen werden schwere, erdige Wodkas, aus Zuckerrohr sind sie süßlich und breit. Weizen-Wodkas sind eher zarte, blumige Tropfen, und aus Kartoffeln entstehen derbe, runde Brände. Man kann Wodka mit Fruchtsaft verlängern oder mit Sirup versüßen, er lässt sich mit Soda aufspritzen oder bekommt durch Zitrone eine saure Note. Nur kalt muss er sein!

Aromaverstärker

Alkohol ist ein natürliches, durch Gärung entstandenes Naturprodukt, das sich gut zur Verarbeitung in der Küche eignet.

Bei vielen Speisen fördert Alkohol die Entfaltung des Aromas. Durch seinen zurückhaltenden Eigengeschmack ist Wodka vielen Spirituosen in der Küche überlegen. Er kann Aromen hervorheben, ohne sie zu verfälschen; mit anderen Zutaten vermengt ergeben sich ganz neue Geschmacksrichtungen.

Wer in der Küche aromatisierten Wodka verwenden möchte, sollte die lange Vorbereitungszeit bedenken. Zwar sind die aromatisierten Tropfen mit wenigen Handgriffen hergestellt, sie brauchen aber mehrere Wochen um zu "reifen". Wer sich die Wartezeit sparen möchte, kann auch in gut sortierten Spirituosengeschäften aromatisierte Wodkasorten kaufen.

Auf Qualität achten So wie man zum Kochen nur den besten Wein nimmt, sollte man auch beim Wodka nur zu bester Qualität greifen. Ursprünglich sind die russischen Sorten, aber auch in Polen oder Frankreich werden feine Wodkas hergestellt. Vielfältige Einsatzmöglichkeiten beim Kochen

Legt man zähes Fleisch in eine Wodkamarinade ein, oder schmort man es in Wodka, wird es butterweich. Wodka schließt die Fasern auf und macht sie zart und durchlässig, so dass Marinaden und Gewürze eindringen können. In Käse- oder Sahnesaucen setzt Wodka den Siedepunkt hinab und schützt sie so vor dem Gerinnen. Und auch beim Ablöschen in der Pfanne und Loslösen der Röst- und Geschmacksstoffe für Saucen ist Wodka sehr nützlich. Besondere Effekte lassen sich erzielen, wenn man eine Speise mit Wodka flambiert. Man sollte jedoch bedenken, dass dabei lediglich 25 Prozent der Alkoholmenge verbrennt. Wie viel Alkohol nach der Zubereitung in der Speise bleibt, hängt von der Garmethode und der Garzeit ab. Als Grundregel gilt: Je größer die Hitze und je länger die Garzeit, desto geringer der Restalkohol. Auch die Größe der Pfanne spielt eine Rolle: Je größer ihre Oberfläche, desto schneller kann der Alkohol verdampfen.

Wird Wodka zu rohen Speisen hinzugegeben, verbleibt recht viel Alkohol in der Speise. Findet Wodka in einer Suppe oder im Schmortopf Verwendung, verkocht ein Großteil des Alkohols. Dafür intensiviert der Alkohol die einzelnen Aromen.

In unserer Foto-Show stellen wir Ihnen eine Auswahl an prämierten Wodkas vor. Was man außerdem mit Wodka als Zutat für Speisen und Getränke zaubern kann, können Sie in unserer Artikel-Show nachlesen. Oder Sie besorgen sich gleich die Wodkaflasche für eine Millionen Euro.

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