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Italienischer Wein - Über 1000 Sorten

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Italienischer Wein: Über 1000 Sorten

28.06.2011, 11:58 Uhr | kb (CF)

Mehr als 1.000 Sorten Wein – da entsteht schnell der Eindruck, dass italienischer Wein Masse statt Klasse bedeutet, aber das ist ein Irrtum. Die Weine, die aus den ältesten Weinbergen in Europa kommen, sind Weine, die einen guten Ruf haben.

Lambrusco, Pinot Gris, Barolo, Chianti und nicht zuletzt auch der sprudelnde Spumante aus Asti – diese Namen sind nicht nur Weinkennern und Weinliebhabern ein Begriff, diese italienischen Weine kennt jeder. Dabei sind diese Sorten nur ein Bruchteil dessen, was in Italien sonst noch wächst, denn das Land hat, wenn es um die Sorte geht, mehr als 1.000 verschiedene Weine im Angebot. Italienischer Wein – das ist die Geschichte des ältesten Weinanbaugebiets in Europa, denn keine Nation hat so viele Erfahrungen wie die Italiener, wenn es um Wein geht.

1.000 Jahre vor der Geburt Christus kamen die Etrusker ins heutige Italien und bauten den ersten Wein an. Bevorzugt wurden Regionen in den Abruzzen, im Latium, in der Toskana und auch in Umbrien. Sie legten den Grundstock und zum ersten Mal wurde italienischer Wein ein Stück Kulturgut. Später kamen nicht nur nach und nach neue Sorten dazu, sondern auch neue Regionen, in denen Wein angebaut wurde. >>

Bis heute sind Sizilien, Kampanien und auch Kalabrien die besten Regionen für den Wein aus Italien. Besonders die Sorte Oinotria erwies sich schnell als Renner, die überall im Mittelmeerraum sehr gefragt war. Im 1. Jahrhundert vor Christus erreichte die italienische Weinkultur einen ersten Höhepunkt, aber der Untergang der Stadt Pompeji, die als Zentrum des Weinhandels galt, machte alles zunichte.

In den folgenden Jahrhunderten gelang es den Winzern immer wieder, eine neue sehr gute Sorte zu züchten, denn von einem Caecuber, einem Falerner oder einem Surrentinum schwärmten sogar die antiken Dichter wie Cato, Ovid oder Plinius der Ältere. Italienischer Wein der damaligen Zeit bekam seinen besonderen Geschmack mit einer bis heute einzigartigen Technik. Der schon leicht perlende Wein wurde in Amphoren aus Ton gefüllt und mit frischem, sehr kalten Quellwasser vermischt, um ihn dann gut verschlossen an einem dunklen Ort zu lagern und reifen zu lassen. Eine zweite Blütezeit erlebte italienischer Wein in der Renaissance und das war zum einen der Verdienst der Päpste und zum anderen der großen Fürstenhäuser wie der Medici.

Sie förderten den Anbau einer ganz bestimmten Sorte und machten so aus dem Chianti einen Star unter den Weinen. Sie verhalfen dem Wein aus der Toskana zu seinem legendären Ruhm, den er noch heute hat. Aber nicht nur diese Sorte war damals wie heute gefragt, auch andere Weine, die ihren Ursprung in der Antike haben, werden noch heute in den Weinbergen des Landes angebaut. Italienische Winzer sind experimentierfreudig und versuchen immer wieder eine neue, gute Sorte zu finden. Der rote Sangiovese, der weiße Trebbiano oder auch der Negroamaro und der Inzolia sind Weine, die in Italien viele Freunde haben.

Italienischer Wein durch perfekte Voraussetzungen

20 offizielle Regionen gibt es, in denen italienischer Wein wächst. Alle diese Regionen sind zwar sehr unterschiedlich, was das Klima angeht, aber sie haben eines gemeinsam und das sind immer hervorragende Böden. Viele der italienischen Weinberge liegen mehr als 1.000 m über dem Meeresspiegel und auch von dort kommen wunderbar aromatische Weine. Es ist die italienische Topagrafie, die in der Vergangenheit schon für gute Weine gesorgt hat und noch heute profitieren die Winzer davon. >>

Zwei Meere, das Mittelmeer im Osten und das Tyrrhenische Meer im Westen, die Alpen, die den kalten Wind aus dem Norden abhalten, viele Seen und noch mehr große und kleine Flüsse, die das Land von Süd nach Nord durchziehen, sorgen für beste Bedingungen für den Wein. Auch das Klima sorgt dafür, dass italienischer Wein zu den besten in der Welt zählt. Warme bis heiße Sommer, aber immer ausreichende Niederschläge, nicht zu viel Schnee und dazu noch lange Sonnenstunden bis tief in den Herbst hinein, geben den Trauben alles was sie brauchen, um zu wirklichen Spitzenweinen heranzureifen.

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